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    Lachgasbehandlung

    Warum sich mit Lachgasbehandlung beschäftigen?

    Ist dies das Gefühl, das Sie mit Zahnarzt verbinden?

    Oder finden Sie sich eher in dieser Abbildung wieder?

    Warum habe ich noch nie etwas von Lachgas gehört?

    In Großbritannien, USA, Schweden, Australien ist es seit langem Standard. Warum das bei uns anders ist, hat mehrere Gründe:

     

    Ebenso könnte man die Wirkung der lokalen Betäubung für bestimmte Behandlungsabläufe als überflüssig kleinreden.

     

    Diese Argumentationen wider jede Erfahrung sind unsachlich, fachlich inkorrekt, unmoralisch und sicherlich die falsche Zielrichtung!

    Zum Glück kann darüber jeder Patient frei für sich selbst entscheiden.

    Die örtliche Betäubung und ihre Grenzen

     

    Was macht Lachgas und wie fühlt sich das an?

    Lachgas wird zur zur Angst- und Stressreduktion (Anxiolyse) eingesetzt. Der in geringen Dosierungen nur schwach ausgeprägte schmerzstillende Effekt des Lachgases ist ausreichend, um die Gabe des örtlichen Betäubungsmittels (bleibt zwingend erforderlich) als weniger lästig zu empfinden. Gerade bei Behandlungen, bei denen mehrere Spritzen erforderlich sind (Zahnfleischbehandlungen, Weisheitszahnentfernungen, Implantationen,…), registrieren die Patienten das als äußerst angenehm.

    Wie sich eine Lachgasbehandlung anfühlt, ist schwer zu beschreiben. Man muss es erlebt haben. Sie erreichen einen Zustand von innerer Ruhe, angenehmer Distanz zur Behandlung, Leichtigkeit. Patienten schildern immer wieder “wie in Watte gepackt” zu sein – auch wenn die wenigsten von uns jemals “in Watte gepackt” waren.

    Wie ist der genaue Ablauf?

    Sicherheit – Gründe für einen Verzicht?

    Verfahren und Gefahren

    Welche Möglichkeiten hat der Arzt, mir meine Angst und den empfundenen Stress nehmen zu können und welche  Nebenwirkungen und Gefahren sind damit verbunden? 

    In der Narkose (Allgemeinanästhesie) – nicht zu verwechseln mit der Lokalanästhesie (örtliche Betäubung,) – dem tiefsten Zustand der verschiedenen Sedierungsformen, sind

    • Bewußtsein und Erinnerungsvermögen ausgeschaltet (Amnesie),
    • Reflex- und Muskelaktivität reduziert (Muskelrelaxation),
    • Schmerzempfinden unterbunden (Analgesie).

    Für jeden einzelnen dieser Effekte sind eigene Substanzen und für den Gesamteffekt die Kombination aus diesen verantwortlich:

    Es kommt zu Blutdruckabfall, verminderter Herzfrequenz, reduziertem Atemantrieb. Die Vital-funktionen müssen aktiv aufrecht erhalten werden, der Patient muss aktiv beatmet werden. Es entsteht somit ein Risikoprofil, das bei Verfahren, die mit Substanzen durchgeführt werden, die die oben beschriebenen Effekte im Körper gar nicht hervorrufen können, nicht gegeben ist.

    Worin unterscheidet sich die Lachgassedierung von der Narkose?
    Wie wirkt sie und was sind ihre Risiken?

    Antworten auf die häufigsten Fragen

     

    Ja, aber da eine Sedierung prinzipiell eher bei

    • länger andauernden Eingriffen,
    • anstrengenderen Eingriffen,
    • weniger belastbaren Patienten

    zum Einsatz kommt, ist im Einzelfall abzuwägen, ob der Patient nach der Behandlung am Straßenverkehr aktiv teilnehmen sollte.

    Diese Überlegung trifft streng genommen allerdings auf jede mehr oder weniger anstrengende Behand-
    lung unter örtlicher Betäubung beim Zahnarzt zu.

    Nein.

    Das Lachgas wird restlos abgeatmet. Es verbleiben keine Rückstände im Körper, die etwa über die Nieren oder die Leber abgebaut und ausgeschieden werden müßten. Auch aus diesem Grund ist es so extrem gut verträglich, gerade für Patienten, die bereits Leber- und Nierenschädigungen mitbringen.

    Es gibt drei Theorien:

    1. Aufgrund der eintretenden Euphorie, die beim Einatmen entstehen kann, empfindet der Patient die Gesamtsituation als belustigend und neigt zu einer gewissen Redseligkeit und Kichern wie einem leichten Schwips.
    2. Durch das Einatmen des Gases können sich leichte schluckaufähnliche Zwerchfellkrämpfe einstellen, die von Außenstehenden als Lachen interpretiert werden, jedoch nicht euphorischer Natur sind.
    3. Da Lachgas nach seiner Entdeckung zunächst gerne im Zirkus und auf Jahrmärkten zur Belustigung des Publikums eingesetzt wurde, könnte auch hierin der eigentliche Ursprung des Namens zu finden sein.