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    Implantate

    Warum überhaupt Lücken versorgen?
    Nicht immer wirken Zahnlücken so sympathisch wie diese. Neben ästhetischen Einschränkungen ziehen Lücken meist Nachteile in der Position und Funktion der Zähne nach sich, die nur mit einer Versorgung der Lücken verhindert werden können

    Bei einer korrekten Verzahnung stabilisieren sich die Zähne gegenseitig, sodass über die Jahre und Jahrzehnte keine unerwünschten Verschiebungen und Wanderungstendenzen auftreten.

    Wenn einzelne Zähne fehlen, driften die verbliebenen Zähne sowohl zur Seite als auch nach oben und unten in Richtung der fehlenden Zähne.

    …der gegenüberliegenden Zähne begünstigt.
    … bildet sich der ehemals zahntragende Knochen zurück, weil keine Belastungsreize mehr in ihn eingeleitet werden.
    Auch dadurch wird das Herauswandern…
    …der gegenüberliegenden Zähne begünstigt.
    Wenn Sie dennoch keine Versorgung der Lücke wünschen, können Modelle angefertigt werden, die bei regelmäßigen Kontrollen mit dem aktuellen Status verglichen werden. Am Beispiel rechts ist das Herauswandern des Zahnes 16 innerhalb eines 3/4 Jahres gut zu verfolgen.
    Bei Nicht-Versorgung wird der Zahn weiter herauswachsen, sodass zu einem späteren Zeitpunkt eine unkomplizierte Versorgung der Lücke nicht mehr möglich sein wird.

    Warum Lückenversorgung mit Implantaten?

    Nicht immer wirken Zahnlücken so sympathisch wie diese…

    Bei unerwünschtem Zahnverlust lassen sich fehlende Zähne durch das Einbringen von Zahnimplantaten aus Titan oder Keramik ersetzen. Selbstverständlich gibt es auch andere, bewährte Möglichkeiten, Zahnlücken zu schließen.
    Auf die Frage, welches Verfahren DAS Beste ist, gibt es keine allgemeingültige Antwort. In jeder einzelnen Patientensituation müssen sämtliche Aspekte

    • Komfortanspruch des Patienten
    • zeitlicher Behandlungsaufwand
    • zeitliche Verfügbarkeit des Patienten
    • Kosten
    • Zustand der umgebenden Zähne
    • Zustand des umgebenden Knochens
    • Gesundheitszustand des Patienten (Materialunverträglichkeiten, Wundheilungsstörungen, Diabetes, Rauchen, Allergien,…)

    Berücksichtigung finden. Nur in einem offenen Planungsgespräch lässt sich aus den Wunschvorstellungen des Patienten, den Gegebenheiten im individuellen Patientenfall und den technischen Möglichkeiten die Ideallösung herausarbeiten.

    Implantate

    • schließen Lücken
    • und verhindern Brücken
    • schützen benachbarte Zähne

    Das schont die Zähne links und rechts der Lücke, die bei einer Brückenversorgung beschliffen werden müssten.

    • erhalten Knochen durch die Einleitung von erwünschten Belastungsreizen
    Knochenerhalt durch funktionelle Einleitung der Kaukräfte

    Knochenrückgang bei Brückenversorgung durch fehlende Krafteinleitung in den Knochen

    • ermöglichen die Konzentration auf das Wesentliche

    Bei späteren Problemen an dem benachbarten Zahn wäre nur dieser betroffen und nicht eine komplette Brückenversorgung.

    Der Einzelzahn kann isoliert behandelt werden.

    Die gesamte Versorgung ist betroffen.

    • geben Halt, wo keiner mehr ist

    Wie finde ich mich im Dschungel der Möglichkeiten zurecht?

    Welche Konzepte gibt es?

    Wir unterscheiden Implantationsverfahren nach:

    1. Implantationszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt der Entfernung des betroffenen Zahnes
    2. Bauart der Implantate
    3. Material des Implantatkörpers und
    4. Belastungszeitpunkt des Implantates nicht zu verwechseln mit dem Zeitpunkt des Einbringens des Implantates.

    Was ist das beste Vorgehen?

    Darauf gibt es selbstverständlich keine allgemeingültige Antwort. Was das beste Vorgehen ist, entscheidet nicht der Patient und icht der Behandler sondern allein die Gesamtsituation aus

    1. Knochenangebot im Implantationsgebiet
    2. Grunderkrankungen des Patienten
    3. Lebensumstände und Wünsche des Patienten.

    Implantationszeitpunkt

    Sofortimplantate

    werden in der Sitzung der Zahnentfernung in das offene Zahnfach eingesetzt.

    Verzögerte Sofortimplantate

    werden nach einigen Wochen in das abheilende Zahnfach implantiert.

    Spätimplantate

    werden in den vollständig ausgeheilten Knochen durch Schaffung eines neuen Implantatbettes eingebracht.

    Vorteile und Nachteile einer frühen Implantation

    Vorteile

    Je früher ein Implantat nach Zahnentfernung gesetzt wird, um so größer ist die Chance, dass die durch die Zahnentfernung unvermeidbare Rückbildung des Knochens in der direkten Umgebung des entfernten Zahnes geringer ausfällt.

    Nachteile

    Es besteht ein größeres Risiko, dass die Einheilung des Implantates gestört werden kann z.B. durch entzündliche Gewebsreste des entfernten Zahnes oder aufgrund der einer zu geringen Übereinstimmung der Implantatform mit dem hinterlassenen Wurzelfach.

    Bauart

    Einteilige Implantate

    durchdringen bereits nach dem Einbringen das Zahnfleisch und könn(t)en sofort mit einer Krone versorgt werden.

    Vorteile einteiliger Implantate

    Einteilige Implantate sind günstiger, der operative Aufwand istmeist geringer, ich brauche keinen zweiten Eingriff zur Freilegung des Implantates, in kritischen Situationen (schmaler Knochen) sind schlanke Implantate aus einem Stück zuverlässiger als sehr schmale Implantate, die auch noch eine komplizierte Innenverbindung vom Implantat zu den Aufbauteilen inklusive einer Verschraubungsmöglichkeit aufweisen müssen.

    Zweiteilige Implantate

    heilen unter dem Zahnfleisch bakteriendicht geschützt ein und werden nach der Einheilphase in einem zweiten Arbeitsschritt mit entsprechenden Aufbauteilen und der Krone versorgt.

    Vorteile zweiteiliger Implantate

    Zweiteilige Implantate heilen vor Bakterien geschützt unter dem Zahnfleisch ein. Durch individuell gefertigte Aufbauteile habe ich viel mehr Möglichkeiten bei der Konstruktion des Zahnersatzes auf dem(n) Implantat(en).
    Bei schwierigen Knochenverhältnissen können nicht parallel stehende Implantate durch die Aufbauteile ausgeglichen werden.

    Material

    Titan

    Am häufigsten zum Einsatz kommen weltweit zweiteilige Titanimplantate. Ihre Zuverlässigkeit hat sich über Jahrzehnte bewährt.

    Keramik

    Keramikimplantate gibt es sowohl als einteilige- als auch als zweiteilige (s.o.) Variante. Ihre Vorzüge liegen in der besseren Ästhetik vor allem im Frontzahnbereich bei dünnem Zahnfleisch, das evtl. Titanimplantate durschimmern lassen kann. Außerdem bevorzuge ich Keramikimplantate bei der stetig anwachsenden Gruppe bestimmter Allergien.

    Belastungszeitpunkt

    Mit sofort belastet werden die Implantate betitelt, die noch am selben Tag des Einbringens…

    … eine Versorgung, eine Krone,eine Brücke, ein Provisorium erhalten…

    … und damit beim Kauen direkt belastet werden.

    Welche Alternativen zum Implantat sind möglich?

    Wahl der Vorgehensweise

    Bei der Wahl der geeignetsten Vorgehensweise aus der Fülle der Möglichkeiten führen mich im Gespräch mit Ihnen die Aspekte:

    1. Aufwand materiell und operativ
    2. Nutzen für den Patienten
    3. Risiko eines eventuell zu erwartenden Problems

    sehr zügig zu einer sinnvoll erscheinenden Lösung und einer Alternativlösung.

    Die folgenden Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung. Wir klären Sie sehr gerne persönlich auf. Hier finden Sie unsere Sprechzeiten und Kontaktdaten.
    • konventionelle Brückenversorgung
    • Versorgung mit einer Klammerprothese
    • mehrflügelige Klebebrücken
    • einflügelige Klebebrücken
    • an winzigen Titanan”knöpfen” verankerten Einzelzahnversorgungen.